Sozialrecht - was gehört dazu?

Im Sozialrecht arbeite ich in erster Linie im Bereich der Sozialhilfe (SGB II und SGB XII) sowie der Asylbewerberleistungen.

 

Fast immer, wenn im Leistungsbezug Einkommen erzielt wird - sei es durch Arbeit oder Nachzahlung von Elterngeld, Kindergeld etc. oder wenn Kosten der Unterkunft nicht in tatsächlicher Höhe anerkannt werden, kann man davon ausgehen, dass der Bescheid falsch ist.

 

Diese Probleme treffen alle Leistungsbezieher. Bei Flüchtlingen kann man jedoch davon ausgehen, dass die Behörden noch weniger auf Gegenwehr stoßen als bei anderen Leistungsbeziehern.

Es nützt überhaupt nichts, wenn Betroffene sich verbal oder mit selbstgeschriebenen "Widersprüchen" an die Behörden wenden. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Behörden erst bei anwaltlichen Schreiben aktiv werden.

 

Zu beachten ist, dass eine Überprüfung zurückliegender Zeiträume zeitlich begrenzt ist.

Aktuell ist es ratsam, die Bescheide aus 2017 überprüfen zu lassen.

Kosten

Auch im Sozialrecht kostet die Arbeit eines Rechtsanwalts Geld.

Der Gegner hat diese Kosten zu trage, wenn der Fall außergerichtlich oder gerichtlich gewonnen wird.

 

In Deutschland gibt es Beratungshilfe. Diese soll Menschen mit geringem Einkommen die Möglichkeit geben, sich außerhalb eines gerichtlichen Verfahrens rechtlich beraten und vertreten zu lassen, sofern keine andere zumutbare Hilfe zur Verfügung steht.

 

Zur Beantragung eines Beratungshilfescheins füllen Sie bitte das

Formular Beratungshilfe

aus, fügen die Belege bei und sprechen selbst beim Amtsgericht vor.

Bei Vorlage eines Beratungshilfescheins beträgt Ihr Eigenanteil 15,00 Euro.

 

 

Für ein gerichtliches Verfahren besteht die Möglichkeit, Prozesskostenhilfe zu beantragen.

Zu diesem Zweck füllen Sie bitte das

Formular Prozesskostenhilfe

aus und bringen die Belege (Mietvertrag oder Zuweisungsbescheid, aktuellen Kontoauszug, Leistungsbescheid Asylbewerberleistungen oder Jobcenter) unbedingt zu dem Termin in meiner Kanzlei mit.