Ausländer- und Asylrecht - Was ist das?

Asylrecht

Das Asylrecht beschäftigt sich mit der Fragestellung, ob ein Mensch, der nach Deutschland gekommen ist und einen Asylantrag gestellt hat, einen Flüchtlingsstatus oder ein Abschiebungsverbot erhält oder nicht.

 

Meist kommen Mandanten, deren Asylantrag vollständig oder teilweise abgelehnt wurde.

"Normale" Ablehnungen können mit einer Frist von 2 Wochen ab Zugang des Bescheides des BamF mit der Klage vor dem Verwaltungsgericht angefochten werden.

 

Dublin-Entscheidungen, Drittstaatsentscheidungen oder Bescheide, mit denen der Asylantrag als offensichtlich unbegründet abgelehnt wurde, sind deutlich brisanter.

Die Klagefrist beträgt nur 1 Woche. Hier ist also schnelles Handeln gefragt.

Ausländerrecht

Ausländerrchtliche Fälle betreffen alle Bereiche des Aufenthaltes in Deutschland. Dazu gehören auch die Fälle des Visums (Besuchsvisum, Touristenvisum etc.)

Die Auseinandersetzung erfolgt in der Regel mit der zuständigen Ausländerbehörde.

Kosten

Im Ausländer- und Asylrecht kostet sowohl die außergerichtliche Vertretung als auch die gerichtliche Vertretung Geld.

Die Höhe richtet sich nach dem Streitwert, den das Gesetz für die konkrete Fallgestaltung vorsieht.

 

Prozesskostenhilfe wird in aller Regel nicht bewilligt. Das bedeutet, dass der Mandant die Bezahlung des Anwalts von vornherein selbst vornehmen muss.

Der Mandant muss also ab dem Tag der Mandatserteilung zuverlässig monatliche Raten zahlen, die sich an seinem Einkommen bemessen. Das gilt auch für Sozialleistungsbezieher.