Wohngeld

Das Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz (WoGG) ist eine staatliche Sozialleistung im weiteren Sinn, auf die Mieter, aber auch Eigentümer von Wohnungen und Häusern einen Anspruch haben können, wenn ihr Einkommen nicht vollständig zur Deckung der Unterkunftskosten ausreicht.

Wohngeld ist, anders als SGB 2 Leistungen (Hartz 4) oder Asylbewerberleistungen, nicht schädlich, wenn es um die Beantragung des Daueraufenthaltsrechts oder der Einbürgerung geht.

Wohngeld kann auch für einzelne Mitglieder einer Familie, als beispielsweise für Kinder, beantragt werden, wenn die Kinder mit Hilfe des Wohngeldes und ihrer weiteren Einnahmen (Unterhaltsvorschuss, Kindergeld) keinen Anspruch auf Jobcenterleistungen mehr haben.

Wir nennen das dann Kinderwohngeld.

Klagen wegen des Wohngeldes werden vor dem Verwaltungsgericht verhandelt. Seit 2019 sind sie erfreulicherweise von Gerichtskosten befreit.